„Wohin steuern Politik und Medien die Familie“: Forum Familie 2013

Podiumsveranstaltung am 14. Mai 2013 in Berlin

In welcher Situation befinden sich Familien in Deutschland heute, wenige Monate vor der Bundestagswahl 2013? Wohin werden Sie gesteuert? Wie wird Familienleben in den Medien dargestellt? Wie sieht es aus bei den Einkommen und Vermögen von Familienhaushalten? Welche familienpolitischen Prioritäten werden in der Politik umgesetzt? Wie können Familien familienpolitische Entscheidungen beeinflussen?

Über diese Fragen diskutieren Experten mit Politiker und zvivilgesellschaftlichen Akteueren.

Die Sprecherin der Initiative Familienschutz, Hedwig von Beverfoerde, wird folgende Experten begrüßen, die mit Impulsvorträgen Ihre Standpunkte und Analysen darlegen:

  • Birgit Kelle (Frau 2000plus)
  • Thomas Dörflinger (MdB CDU)
  • Richard Schütze (PR-Berater)
  • Tobias Teuscher (EU-Parlament)
  • Stefan Fuchs (Uni Bonn)
  • Die anschließende Podiumsdiskussion wird von Alexandra Maria Linder moderiert.
Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier. Anmeldungen können telefonisch unter 030-8862 6896 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vorgenommen werden. Tagungsort wird die "Neue Mälzerei" in der Friedenstraße 91 in Berlin-Mitte sein.

Der Wohlstand der Welt liegt in den Händen gesunder Familien

von Patrick Fagan

Auch wenn die Marktreformen die Washingtons' Think Tanks, Wall Street Journal und das Forbes Magazine verabschiedet haben, zu einem geringen Teil wirken, müssten wir dennoch der großen amerikanische Wirtschaft zum Abschied winken. Unterhalb der Ebene der Wirtschaftspolitik befindet sich eine Gesellschaft, die immer weniger Menschen entfalten lässt, die harte Arbeit verrichtet und besonders weniger verheiratete Männer mit Kindern hervorbringt. So wie der Rückzug aus der Ehe rasch voranschreitet, gibt es weniger und weniger dieser Männer, die die Gesellschaft und Wirtschaft dringend benötigt. Das führt zu einer sich verlangsamenden Wirtschaft und einer Erschöpfung der Wirtschaftskraft.

Wenn Männer heiraten, offenbart sich auch ein tieferer Sinn zur Übernahme von Verantwortung gegenüber seiner Familie und in der Gesellschaft, gleichwohl erhöht sich auch der eigene Antrieb und Anreiz viel härter zu arbeiten. Dies entspricht einem Faktor von durchschnittlich 27 Prozent mehr an Produktivität und Einkommen. Mit dem Rückzug der Ehe, anstatt diese "Ehe-Prämie" mitzunehmen und sich zu bereichern, erhalten wir verstärkt Single-Männer (die am wenigsten zu arbeiten gewillt sind), und immer mehr bunt zusammenlebende Menschen ("Cohabiter": Männer die weniger als verheiratete Männer arbeiten), und mehr geschiedene Männer (die zwischen Single- und "Cohabiters" fallen).
All dies ist heute deutlich sichtbar im wechselnden Arbeitsmuster der USA, was schwerwiegende makroökonomische Folgen mit sich zieht. Vor fünfzig Jahren waren Familienleben und die Wirtschaft ganz anders strukturiert und produktiv.

Um 1960, kurz vor der sexuellen Revolution, waren die USA der Welt-Schwergewichts-Champion der wirtschaftlichen Produktivität und Gewinnerzielung. Heute können wir zwar noch viel an Gewicht heben, sind aber - um die Metapher zu erweitern - von der Gewichtsklasse sich stetig nach unten bewegend - auf das Niveau des Mittelgewichts. Mein Kollege Dr. Henry Potrykus hat gezeigt , dass die Scheidung allein die jährliche Wachstumsrate der Wirtschaft seit Mitte der 80er um mindestens ein Sechstel (= 15%)  Jahre verringert hat, was mit seinem "Bindungseffekt" auch heute erhebliche Auswirkungen aufweist.

Egal durch welche Brille oder Lupe man es betrachtet — durch die Linse der Einkommen, Ersparnisse oder Armut — (stabile) Ehe ist der große Motor der Wirtschaft, mit jedem Haushalt ein Baustein der starken Gesellschaft, die eine starke Wirtschaft hervorbringt. Alle diese Familien zusammen sind das Team, das die amerikanische Wirtschaft am Laufen hält und voran bringt..

Ein produktiver Haushalt realisiert sich nicht einfach dadurch, wenn Eltern Kinder hervorbringen. Die Grundlage für einen produktiven, glücklichen und starken Haushalt beginnt mit der Ehe. Andere Vereinbarungen nicht möglich, nicht für das Kind, nicht für das Paar, nicht für die Gesellschaft, und schon gar nicht für die Wirtschaft.

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