Die moderne Familie? - Kongreß am 25. Mai 2013: Erfahrungsberichte aus Skandinavien

Skandinavische Länder experimentieren schon seit Jahrzehnten am "offenen Herzen der Gesellschaft": der Familie! In den 30er Jahren waren es in Schweden Alva Myrdal und ihr Ehemann, die z.B. das Konzept der Kindertagesstätte entworfen haben, ohne Rücksicht, ob die Eltern es nötig hatten. Sie sprachen davon, „eine neue Generation von Menschen zu schaffen, die besser in eine neue Weltordnung passen“. Diese bizarren und kruden Überlegungen waren keine pädagogisch oder wissenschaftlich erwiesenen Notwendigkeiten, sondern beruhten rein auf einer Ideologie, die dem Marxismus und der Frankfurter Schule entsprangen. Ihre Weltsicht war leicht erklärt : „Für schwache, dumme, faule, nicht ehrgeizige oder andere weniger intelligente Individuen (Mütter, die sich zuhause um ihre Kinder kümmern, Anm. d. Red.) ist es noch möglich, weiter in der häuslichen Atmosphäre zu bleiben und ihren Weg sowohl als Hausfrauen und Dienerinnen zu gehen....".

Die Ergebnisse dieser Denksicht liegen nun vor. Nach 25 Jahren Erfahrung in Schweden sollten man in Deutschland gewarnt sein, die skandinavischen Experimente zu übernehmen, in dem man z.B. die selben Konzepte von Kindertagesstätten kopiert.
Die Resultate und Wirkungen, die dort messbar sind, mündeten in ein großes soziales und wirtschaftliches Desaster und weist zum Teil undemokratische Züge des Systems auf. Berichte spiegeln wieder, dass die  allgemeine soziale Situation im heutigen Schweden sich in Aufruhr befindet (siehe auch: Wie Kindertagesstätten eine Nation zerstören können/von Jan-Olaf Gustafsson). In vielen Schulen herrscht Gewalt, Eltern und Lehrer werden bedroht und niedergeschlagen. Eine Studie des Instituts für Stressforschung(Schweden) fand heraus: Jedes dritte Kind in Schweden, das die für vierjährige Kinder vorgeschriebene medizinische Untersuchung durchläuft (Kinder, die die KITA besuchten, Anm.d.Red.), leidet heute an psychischen bzw. psychosomatischen Störungen.
 
Das Familiennetzwerk und das Institut für Bindungswissenschaften (IBW) organisieren für den 25. Mai 2013 an der Goethe-Universität Frankfurt eine Tagung zum Thema "Was kommt, wenn Familie geht – Erfahrungsberichte aus den skandinavischen Ländern". Referenten aus allen skandinavischen Ländern berichten u.a. über die Spätfolgen der frühen Fremdbetreuung und die gesellschaftlichen Folgen. Thematische Arbeitsgruppen - begleitet von Moderatoren -  gehen den Erfahrungsberichten nach und vergleichen die Situation in Deutschland. Ergebnisse werden anschließend im Plenum präsentiert und diskutiert. Näheres unter dem Programmentwurf des Familiennetzwerkes.

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